Ratgeber
Ehrliche Guides rund um Agenturen - Kosten, Auswahl und Vergleich je Fachrichtung. Neutral und ohne Marketing-Blabla.
Nutzwertanalyse für die Agenturauswahl: Angebote objektiv punkten statt aus dem Bauch entscheiden
Drei Angebote liegen auf dem Tisch, alle klingen gut, und am Ende gewinnt die Agentur mit dem sympathischsten Pitch. Genau dagegen ist die Nutzwertanalyse gebaut: Du legst vorher fest, welche Kriterien zählen und wie schwer sie wiegen, und rechnest die Angebote danach gegeneinander. Das Ergebnis ist eine Zahl je Anbieter, die du im Zweifel gegenüber Geschäftsführung oder Einkauf begründen kannst - inklusive der Frage, welche Annahme das Ergebnis kippen würde. Dieser Leitfaden zieht das Verfahren komplett auf den Fall Agenturauswahl herunter: Kriterienkatalog, Gewichte, Punktskala mit Ankern, ein durchgerechnetes Beispiel und die Stellen, an denen sich die Methode am leichtesten manipulieren lässt. Das ist unser Verständnis von Vergleich mit System.
Lesen →Full Service Agentur oder Spezialist? Ein Prüfraster mit sechs Entscheidungsfragen
Die Frage "Full Service Agentur oder Spezialist" wird meistens zu spät gestellt - nämlich dann, wenn schon drei Angebote auf dem Tisch liegen und sich niemand mehr traut, die Struktur infrage zu stellen. Dabei entscheidet genau diese Weichenstellung darüber, ob du später einen Ansprechpartner oder vier hast, ob dein Budget in Steuerung oder in Handwerk fließt und wie leicht du wieder herauskommst. Die ehrliche Antwort lautet: Es gibt keine generell bessere Variante, sondern nur eine, die zu deiner Reifestufe, deinem Budget und deiner internen Kapazität passt. Dieses Prüfraster stellt dir sechs Entscheidungsfragen, die du der Reihe nach beantwortest - jede mit klaren Schwellenwerten, Marktpreisen 2026 und Warnsignalen. Am Ende weißt du, welches Modell trägt und in welche Fachrichtung du konkret weitersuchst.
Lesen →Agenturangebote vergleichen: welche Positionen sich wirklich gegenüberstellen lassen
Du hast drei Angebote auf dem Tisch, und keines davon ist so aufgebaut wie das andere. Das eine rechnet in Tagessätzen, das zweite nennt eine Monatspauschale, das dritte listet 14 Einzelpositionen mit Preisen auf zwei Nachkommastellen. Genau hier scheitern die meisten Auswahlprozesse: Angebote vergleichen heißt nicht, drei Endsummen nebeneinanderzulegen, sondern die Angebote vorher auf eine gemeinsame Einheit zu bringen. Dieser Leitfaden zeigt dir, welche Positionen sich sauber gegenüberstellen lassen, welche nur scheinbar vergleichbar sind und welche du aus der Rechnung nehmen solltest. Am Ende hast du ein Prüfraster, das du in rund einer Stunde auf deine konkreten Angebote anwenden kannst.
Lesen →Agentur gründen: Rechtsform, Positionierung und die ersten zehn Entscheidungen im Prüfraster
Wer eine Agentur gründen will, scheitert selten am Handwerk und fast immer an der Reihenfolge der Entscheidungen. Die Rechtsform wird zuerst geklärt, obwohl sie erst nach der Positionierung sinnvoll wählbar ist. Der Stundensatz wird aus dem Bauch gesetzt, obwohl er sich aus Fixkosten und Auslastung rechnen lässt. Dieser Text sortiert die ersten zehn Entscheidungen zu einem Prüfraster: jede mit Kriterium, Zahl und Warnsignal, in der Reihenfolge, in der sie sich gegenseitig bedingen. Du musst nicht alles am Tag eins wissen, aber du solltest wissen, welche Entscheidung welche andere blockiert.
Lesen →Social Media Agentur gründen: Leistungsbaukasten, Preismodell und Startkosten im Vergleich
Wer eine Social Media Agentur gründen will, scheitert selten am Können und fast immer an der Kalkulation: zu breites Leistungsversprechen, zu niedriger Stundensatz, zu wenig Puffer für unbezahlte Nebenzeit. Dieser Leitfaden zerlegt das Vorhaben in vier prüfbare Bausteine - Leistungsprofil, Preismodell, Startkosten und Akquise-Reihenfolge - und hinterlegt jeden mit Zahlen, die du gegen deine eigene Planung rechnen kannst. Alle Preise sind Richtwerte aus dem deutschen Markt 2026 und als Spannen angegeben, weil Region, Nische und Teamgröße stark streuen. Du bekommst hier kein Motivationsschreiben, sondern ein Prüfraster: Wenn dein Modell an einer der Stellen reißt, weißt du danach, an welcher. Und weil das Thema Agenturauswahl unser Kerngeschäft ist, findest du am Ende auch die Perspektive der Gegenseite - also das, worauf Auftraggeber bei jungen Agenturen wirklich achten.
Lesen →Agenturvertrag prüfen: Laufzeit, Leistungsumfang, Nutzungsrechte und Ausstieg vor der Unterschrift
Der Agenturvertrag liegt vor dir, die Auswahl ist getroffen, und jetzt entscheidet sich, ob aus einer guten Entscheidung auch eine gute Zusammenarbeit wird. Genau an dieser Stelle wird am wenigsten geprüft: Viele unterschreiben nach zwei Wochen Pitch-Euphorie ein Dokument, das sie 15 Minuten überflogen haben. Dieser Leitfaden ist ein Prüfraster für den Zeitpunkt vor der Unterschrift, Klausel für Klausel: Laufzeit und Kündigung, Leistungsumfang und Mengengerüst, Nutzungsrechte an dem, was entsteht, Zugriff auf deine Accounts und Daten sowie die Preisanpassung. Alles, was nach der Unterschrift passiert, also Onboarding, Steuerung und Eskalation, gehört in eine andere Phase und bleibt hier bewusst außen vor. Vergleich mit System heißt: Du gehst mit derselben Sorgfalt durch den Vertrag wie durch die Anbieterliste.
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