SEO & Web
Keyword-Recherche

Die Analyse, nach welchen Begriffen deine Zielgruppe sucht.
Bei der Keyword-Recherche wird ermittelt, mit welchen Suchbegriffen potenzielle Kunden nach deinem Angebot suchen und wie hoch das Suchvolumen sowie der Wettbewerb sind. Sie ist die Grundlage jeder SEO- und Content-Strategie, weil sie zeigt, für welche Themen sich Aufwand lohnt. Gute Recherche unterscheidet zwischen Informations-, Vergleichs- und Kaufabsicht.

Was Keyword-Recherche bedeutet
Keyword-Recherche ist die systematische Analyse der Begriffe, die deine Zielgruppe tatsächlich bei Google und Co. eintippt, wenn sie nach einem Angebot wie deinem sucht. Statt zu raten, welche Wörter wichtig sind, stützt du dich auf echte Suchdaten: Wie oft wird ein Begriff im Monat gesucht, wie stark ist der Wettbewerb und welche verwandten Formulierungen gibt es. Damit wird die Recherche zur Grundlage jeder durchdachten SEO- und Content-Strategie, denn sie entscheidet, für welche Themen sich Aufwand überhaupt lohnt. Wer hier sauber arbeitet, schreibt nicht für sich selbst, sondern exakt für die Fragen, die Menschen wirklich stellen. Ohne diesen Schritt produzierst du im Zweifel Inhalte, die niemand sucht und entsprechend niemand findet. Genau deshalb steht die Recherche am Anfang und nicht am Ende eines Projekts.

Suchvolumen, Wettbewerb und Suchintention richtig lesen
Drei Kennzahlen entscheiden, ob ein Keyword sich lohnt: das Suchvolumen, der Wettbewerb und die dahinterliegende Absicht. Das Suchvolumen zeigt, wie viele Menschen den Begriff monatlich suchen, der Wettbewerb verrät, wie schwer es ist, dafür nach vorne zu kommen. Mindestens genauso wichtig ist die Suchintention: Will jemand nur etwas wissen, vergleicht er bereits Anbieter oder steht er kurz vor dem Kauf. Ein Begriff wie "was kostet eine Website" zielt auf Information, "webagentur muenchen" eher auf einen konkreten Auftrag. Diese Einordnung deckt sich mit den Stufen im Funnel (Marketing-Trichter), denn je nach Phase erwartet der Nutzer einen ganz anderen Inhalt. Wer Volumen und Absicht zusammen denkt, findet die Begriffe mit dem besten Verhältnis aus Chance und Aufwand.

So gehst du in der Praxis vor
In der Praxis startest du mit einer Liste an Themen, die dein Angebot beschreiben, und erweiterst sie Schritt für Schritt. Werkzeuge wie der Google Keyword Planner, Ahrefs, Semrush oder Sistrix liefern dir verwandte Begriffe, Suchvolumen und Wettbewerbswerte. Hilfreich sind außerdem die Google-Autovervollständigung, die Box mit ähnlichen Fragen und ein Blick darauf, für welche Begriffe deine Konkurrenz bereits rankt. Long-Tail-Keywords, also längere und spezifischere Suchphrasen, haben oft weniger Volumen, dafür weniger Wettbewerb und eine klarere Absicht. Die gefundenen Begriffe gruppierst du anschließend nach Themen und ordnest jeder Gruppe eine passende Seite zu, damit du nicht mit mehreren Seiten um dasselbe Keyword konkurrierst. Genau diese Begriffe bilden später das Gerüst für deine OnPage-Optimierung und deine Texte.

Typische Fehler bei der Keyword-Recherche
Der häufigste Fehler ist, sich blind auf das höchste Suchvolumen zu stürzen und dabei die Suchintention zu ignorieren, denn ein Begriff mit vielen Suchen bringt nichts, wenn die Sucher gar nicht kaufen wollen. Ebenso riskant ist es, ausschließlich auf hart umkämpfte Kopf-Keywords zu zielen, bei denen etablierte Seiten kaum zu schlagen sind, statt erreichbare Nischen zu besetzen. Auch das Vollstopfen einer Seite mit demselben Begriff, das sogenannte Keyword-Stuffing, schadet heute mehr, als es nützt, weil Suchmaschinen Sprache und Zusammenhänge verstehen. Wer die Recherche einmalig macht und nie aktualisiert, übersieht, dass sich Suchverhalten und Trends laufend verschieben. Und schließlich denken viele nur an einzelne Wörter statt an ganze Themenwelten, was zu dünnen, isolierten Inhalten führt, die kaum auf die Conversion-Rate einzahlen.
Warum das bei der Agentursuche zählt
Wenn du eine Agentur suchst, ist die Keyword-Recherche ein guter Gradmesser für deren Arbeitsweise: Eine seriöse SEO- oder Content-Agentur beginnt nicht mit dem Schreiben, sondern mit einer fundierten Analyse deiner Zielgruppe und ihrer Suchbegriffe. Frag im Erstgespräch ruhig, mit welchen Tools gearbeitet wird, wie die Suchintention berücksichtigt wird und wie die Begriffe auf konkrete Seiten verteilt werden. Saubere Recherche ist die Basis für planbares Content-Marketing, denn nur so entstehen Inhalte, die gefunden werden und auf Dauer Besucher bringen. Achte darauf, ob die Agentur dir realistische Erwartungen vermittelt, statt schnelle Top-Platzierungen für umkämpfte Begriffe zu versprechen. So erkennst du früh, ob jemand strategisch denkt oder nur Texte am Fließband produziert.
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Geprüfte Anbieter neutral vergleichen, kostenlos und ohne bezahlte Platzierung.
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