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Social & Performance

Conversion-Rate

Illustration: Conversion-Rate im Marketing-Funnel

Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen.

Die Conversion-Rate misst, wie viele Besucher eine definierte Aktion abschließen, etwa einen Kauf, eine Anfrage oder eine Newsletter-Anmeldung. Sie wird als Prozentsatz von allen Besuchern berechnet und zeigt, wie wirksam eine Seite oder Kampagne ist. Schon kleine Verbesserungen haben oft große Wirkung auf den Umsatz.

Illustration: Was die Conversion-Rate genau aussagt

Was die Conversion-Rate genau aussagt

Die Conversion-Rate beantwortet eine simple, aber zentrale Frage: Wie viele deiner Besucher tun am Ende das, was du dir wünschst? Du berechnest sie, indem du die Zahl der Abschlüsse durch die Zahl der Besucher teilst und mit hundert multiplizierst. Schließen 30 von 1.000 Besuchern einen Kauf ab, liegt deine Conversion-Rate bei 3 Prozent. Wichtig ist, dass eine Conversion nicht immer ein Verkauf sein muss: Auch eine Newsletter-Anmeldung, ein Download oder eine Kontaktanfrage zählt, je nachdem, welches Ziel die Seite verfolgt. Genau deshalb gilt sie als eine der ehrlichsten Kennzahlen im Marketing, denn sie misst nicht Aufmerksamkeit, sondern tatsächliches Handeln.

Illustration: Warum die Conversion-Rate über deinen Marketing-Erfolg entscheidet

Warum die Conversion-Rate über deinen Marketing-Erfolg entscheidet

Traffic allein bringt dir nichts, wenn die Besucher wieder abspringen, ohne etwas zu tun. Die Conversion-Rate übersetzt deinen Besucherstrom in echtes Geschäft und zeigt, wie effizient dein Budget arbeitet. Verdoppelst du sie von 2 auf 4 Prozent, holst du bei gleichem Werbeaufwand doppelt so viele Kunden heraus, ganz ohne einen zusätzlichen Euro Mediabudget. Deshalb ist sie eng mit dem ROAS (Return on Ad Spend) verbunden: Eine bessere Conversion-Rate senkt deine Kosten pro Abschluss und macht jede Kampagne profitabler. Im Performance Marketing gilt sie deshalb als die Stellschraube, an der sich oft mehr drehen lässt als am reinen Anzeigenbudget.

Illustration: An welcher Stelle im Funnel die Conversion passiert

An welcher Stelle im Funnel die Conversion passiert

Selten wird ein Besucher beim ersten Kontakt sofort zum Kunden. Stattdessen durchläuft er mehrere Stufen, vom ersten Interesse bis zur Entscheidung. Diesen Weg beschreibt der Funnel (Marketing-Trichter), und an jeder Stufe gibt es eine eigene, kleinere Conversion: vom Klick zum Seitenbesuch, vom Besuch in den Warenkorb, vom Warenkorb zum Kauf. Wer nur die finale Rate betrachtet, übersieht oft, an welcher Stufe die meisten Interessenten verloren gehen. Genau hier liegt der praktische Wert: Du erkennst, ob das Problem im Angebot, im Checkout oder schon weiter oben steckt. Eine niedrige Gesamtrate ist deshalb selten ein einzelnes Leck, sondern die Summe vieler kleiner Reibungspunkte entlang des Weges.

Illustration: So verbesserst du deine Conversion-Rate in der Praxis

So verbesserst du deine Conversion-Rate in der Praxis

Die gute Nachricht: Die Conversion-Rate lässt sich aktiv beeinflussen, und das Vorgehen nennt sich Conversion-Optimierung (CRO). Bewährt haben sich klare Handlungsaufforderungen, kurze Ladezeiten, vertrauensbildende Elemente wie Bewertungen sowie ein Checkout ohne unnötige Hürden. Statt auf Bauchgefühl setzt man dabei auf A/B-Tests, bei denen zwei Varianten einer Seite gegeneinander antreten und die Daten entscheiden. Wichtig ist, immer nur an wenigen Stellschrauben gleichzeitig zu drehen, damit klar bleibt, was tatsächlich gewirkt hat. Schon das Umstellen einer Überschrift oder das Entfernen eines überflüssigen Formularfelds kann messbar mehr Abschlüsse bringen, ohne dass mehr Besucher nötig sind.

Conversion-Rate als Maßstab bei der Agentursuche

Wenn du eine Agentur für Online-Marketing suchst, ist die Conversion-Rate eine der ehrlichsten Fragen, die du stellen kannst: Nicht wie viele Klicks bringt ihr, sondern wie viele Abschlüsse. Eine gute Agentur denkt nicht in Reichweite, sondern in Ergebnissen und macht klar, welche Conversion sie überhaupt als Ziel definiert. Achte darauf, dass die versprochenen Verbesserungen mit echten Zahlen belegt werden, denn die Conversion-Rate gehört zu den wichtigsten KPI (Key Performance Indicator) jeder seriösen Zusammenarbeit. Sei dagegen skeptisch bei pauschalen Versprechen ohne Datengrundlage, denn realistische Steigerungen entstehen schrittweise durch Tests und nicht über Nacht. Wer Conversion-Optimierung als kontinuierlichen Prozess versteht, ist meist der bessere Partner als jemand, der schnelle Wunder garantiert.

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