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Zusammenarbeit & Preise

Pitch

Illustration: Pitch - Agenturen praesentieren ihre Ideen

Präsentation, mit der sich Agenturen um einen Auftrag bewerben.

Bei einem Pitch stellen eine oder mehrere Agenturen ihre Lösungsidee für ein Projekt vor, um den Auftrag zu gewinnen. Das Unternehmen vergleicht so Ansätze, Chemie und Preis verschiedener Anbieter. Aufwändige Pitches mit konkreten Konzepten sollten fair vergütet werden, einfache Kennenlern-Präsentationen sind meist kostenlos.

Illustration: Agenturen präsentieren ihre Idee in einem Pitch

Was ein Pitch eigentlich ist

Ein Pitch ist die Bewerbung einer Agentur um einen konkreten Auftrag, bei der sie ihre Idee, ihren Ansatz und ihr Team vor dem Unternehmen präsentiert. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Werbe- und Kreativbranche, wird heute aber für nahezu jede Form der Agenturauswahl genutzt, von SEO über Social Media bis zum kompletten Rebranding. Für das Unternehmen ist der Pitch das Mittel, um Anbieter nicht nur auf dem Papier, sondern in Aktion zu vergleichen: Wie denkt die Agentur, wie versteht sie die Aufgabe, wie ist die Chemie im Raum. Grundlage jedes guten Pitches ist ein klares Briefing, denn nur wenn alle Bewerber dieselben Informationen zu Ziel, Zielgruppe und Budget haben, lassen sich ihre Vorschläge fair vergleichen. Ein Pitch ist damit weniger eine Verkaufsshow als ein strukturierter Auswahlprozess mit offenem Ausgang.

Illustration: So läuft ein Pitch-Prozess typischerweise ab

So läuft ein Pitch-Prozess typischerweise ab

Am Anfang steht meist eine Vorauswahl, bei der das Unternehmen aus vielen möglichen Anbietern eine Handvoll passender Agenturen herausfiltert, oft anhand von Referenzen und einem ersten Gespräch. Diese Agenturen erhalten dann das Briefing und einige Wochen Zeit, um ein Konzept zu entwickeln. Im eigentlichen Pitch-Termin präsentiert jede Agentur ihre Strategie, erste kreative Ansätze, das vorgeschlagene Team und in der Regel auch eine grobe Kalkulation. Anschließend bewertet das Unternehmen die Vorschläge, holt oft Rückfragen ein und entscheidet sich für einen Partner, mit dem dann die Details und der Agenturvertrag verhandelt werden. Wie aufwändig dieser Ablauf ist, hängt stark von der Projektgröße ab: Für einen kleinen Auftrag reicht ein einziges Gespräch, für ein großes Etat-Projekt kann sich der Prozess über Monate ziehen.

Illustration: faire Vergütung eines aufwändigen Pitches

Faire und unfaire Pitches: die Frage der Vergütung

Ein einfaches Kennenlern-Gespräch, in dem eine Agentur sich und ihre Arbeitsweise vorstellt, ist üblicherweise kostenlos, denn auch sie will den Auftrag gewinnen. Heikel wird es, wenn ein Unternehmen ohne Bezahlung fertige Konzepte, ausgearbeitete Kampagnen oder Designentwürfe verlangt, denn darin steckt echte Arbeitszeit, die sich über den Tagessatz schnell auf mehrere tausend Euro summiert. Branchenverbände empfehlen deshalb ein Pitch-Honorar, das den Aufwand der Bewerber zumindest teilweise ausgleicht. Unfair sind Pitches, bei denen viele Agenturen gegeneinander antreten, ohne dass eine echte Auswahlabsicht besteht, oder bei denen die eingereichten Ideen ohne Auftrag weiterverwendet werden. Ein seriöses Unternehmen lädt nur wenige, wirklich passende Agenturen ein und macht von Anfang an transparent, ob und wie der Aufwand vergütet wird.

Illustration: Worauf Unternehmen beim Pitch achten sollten

Worauf Unternehmen beim Pitch achten sollten

Ein Pitch verführt leicht dazu, sich von der schönsten Präsentation blenden zu lassen, doch entscheidend ist, ob die Agentur die Aufgabe wirklich verstanden hat und realistisch liefern kann. Achte darauf, wer dir gegenübersitzt: Präsentiert das Team, das später auch arbeitet, oder nur die Geschäftsführung. Hinterfrage hübsche Konzepte mit konkreten Fragen nach Umsetzung, Zeitplan und messbaren Zielen, und lass dir erklären, wie der Erfolg später gemessen wird. Genauso wichtig wie Strategie und Kreativität ist die Chemie, denn du arbeitest oft über Monate eng zusammen. Vergleiche außerdem nicht nur den Pitch selbst, sondern auch die spätere Zusammenarbeit, etwa ob ein laufender Retainer oder ein projektbasiertes Modell besser passt. Lade lieber wenige, gut gefilterte Agenturen ein, als ein riesiges Feld, das du am Ende kaum noch sauber bewerten kannst.

Pitch und Agentursuche: Wo der Vergleich vorher beginnt

Ein Pitch ist immer nur so gut wie die Vorauswahl davor, denn wer die falschen Agenturen einlädt, vergleicht am Ende die falschen Vorschläge. Genau hier setzt eine neutrale Vergleichsseite an: Statt blind anzufragen, kannst du Anbieter vorab nach Leistung, Standort, Bewertungen und Schwerpunkt filtern und so eine fundierte Shortlist bilden. Das spart beiden Seiten Aufwand, weil von vornherein nur Agenturen in den Pitch gehen, die thematisch und budgetär wirklich passen. Bei vergleichdoch.de beeinflusst die Bezahlung eines Profils dabei nie die Platzierung, sodass deine Vorauswahl auf Eignung beruht und nicht auf Werbebudget. Ein guter Vergleich vorab macht den eigentlichen Pitch schlanker, fairer und für alle Beteiligten ergiebiger.

Verwandte Begriffe

Anbieter gesucht? Vergleich mit System.

Geprüfte Anbieter neutral vergleichen, kostenlos und ohne bezahlte Platzierung.

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